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Leuchtfeuer erkennen und Kennungen online simulieren

Wie sieht ein Leuchtfeuer nachts wirklich aus?

Wer nachts auf See unterwegs ist, erlebt Navigation völlig anders als am Tag. Tonnen, Landmarken und Küstenlinien verschwinden weitgehend in der Dunkelheit. Dafür tauchen plötzlich überall Lichter auf. Ein weißes Licht blitzt irgendwo an der Kimm, weiter rechts erscheint regelmäßig ein grünes Feuer und ein anderes Licht zeigt mehrere schnelle Blitze hintereinander, bevor es anschließend für einige Sekunden verschwindet.

Und jetzt beginnt die eigentliche navigatorische Arbeit: Welches Feuer sehe ich dort eigentlich?

In der Ausbildung lernst du die unterschiedlichen Leuchtfeuer, Feuerkennungen und Abkürzungen kennen. Du lernst Begriffe wie Blitzfeuer, Blinkfeuer, Gleichtaktfeuer, unterbrochenes Feuer oder Funkelfeuer. Auf dem Papier ist das zunächst vergleichsweise einfach. In einer Seekarte steht beispielsweise eine Kennung, die du lesen, zerlegen und erklären kannst.

Aber nachts auf dem Wasser läuft die Aufgabe genau andersherum: Du siehst zuerst nur das Licht. Dann musst du erkennen, welche Farbe das Feuer hat, wie lange es leuchtet, wie lange es dunkel bleibt, ob einzelne oder mehrere Lichterscheinungen zu einer Gruppe gehören, wie viele Blitze oder Unterbrechungen auftreten und wann sich das gesamte Muster wiederholt. Erst daraus kannst du versuchen, das beobachtete Feuer einer Eintragung in der Seekarte oder einer anderen nautischen Unterlage zuzuordnen.

Genau diese Lücke zwischen „Kennung lesen“ und „Feuer tatsächlich sehen“ soll der NautiTools Leuchtfeuer-Simulator schließen.



🔦 NautiTools Leuchtfeuer-Simulator direkt ausprobieren

Das Werkzeug besitzt zwei unterschiedliche Arbeitsrichtungen.

Simulator – von der Kennung zum sichtbaren Feuer

Im Reiter Simulator stellst du selbst ein Feuer zusammen. Du bestimmst die Farbe, die Kennung, gegebenenfalls die Gruppierung und die Wiederkehr.

NautiTools zeigt dir anschließend nicht nur die dazugehörige Bezeichnung, sondern lässt das Feuer an einer simulierten nächtlichen Kimm tatsächlich in seinem zeitlichen Rhythmus erscheinen. Damit wird aus einer abstrakten Kartenangabe ein sichtbares Signal.

Quiz – vom sichtbaren Feuer zurück zur Kennung

Der zweite Reiter trägt im Rechner die Bezeichnung Quiz. Das klingt zunächst nach Spiel – die dahinterstehende navigatorische Aufgabe ist allerdings ausgesprochen real: Du siehst nachts ein Feuer und musst herausfinden, welches es ist.

Im Erkennungsmodus bekommst du deshalb zunächst nur das Feuer zu sehen. Du beobachtest seinen Rhythmus und versuchst anschließend, Farbe, Kennung, Gruppe und Wiederkehr richtig einzustellen. Genau das entspricht dem Ablauf einer Nachtfahrt wesentlich stärker als das reine Lesen einer Kartenkennung.

Und ganz nebenbei eignet sich dieser Modus natürlich hervorragend als gemeinsames Ratespiel an Bord: Wer erkennt das Feuer zuerst?




🌙 Nachts sieht Navigation anders aus

Am Tag hilft dir eine ganze Reihe visueller Informationen bei der Orientierung. Du erkennst Küstenlinien, Hafeneinfahrten, Tonnen, Gebäude, Berge oder andere Landmarken. Viele Seezeichen lassen sich unmittelbar anhand von Form und Farbe identifizieren.

Nachts reduziert sich diese Informationsmenge drastisch. Von einem Seezeichen bleibt unter Umständen nur noch ein kleiner Lichtpunkt. Deshalb besitzt dieser Lichtpunkt eine genau definierte Charakteristik. Seine Farbe und sein zeitlicher Rhythmus liefern Informationen, mit denen du verschiedene Feuer voneinander unterscheiden kannst.

Das Entscheidende ist dabei nicht einfach: „Da blinkt etwas.“ Sondern: Wie blinkt es?



Eine Feuerkennung ist die zeitliche Visitenkarte eines Leuchtfeuers

Ein Leuchtfeuer wird nicht allein durch seine Farbe charakterisiert. Entscheidend ist die Kombination verschiedener Merkmale:

Erst gemeinsam bilden diese Angaben ein charakteristisches Muster. Ein einzelner weißer Blitz ist etwas anderes als zwei weiße Blitze in einer Gruppe. Ein Funkelfeuer unterscheidet sich deutlich von einem normalen Blitzfeuer. Und selbst zwei Feuer gleicher Farbe und gleicher Feuerart können aufgrund ihrer unterschiedlichen Wiederkehr eindeutig voneinander zu unterscheiden sein.



Die Farbe eines Leuchtfeuers

Der NautiTools Simulator kann Feuer in den typischen Farben darstellen:

Die Farbe ist eine wichtige Information, reicht für die Identifikation eines Feuers allein aber normalerweise nicht aus. Wenn du beispielsweise nachts ein rotes Feuer siehst, weißt du damit noch nicht automatisch, welches konkrete Feuer vor dir liegt. Du musst zusätzlich seine Kennung und seinen Rhythmus beobachten.



🔁 Was bedeutet Wiederkehr?

Die Wiederkehr ist eines der wichtigsten Merkmale einer Feuerkennung. Sie gibt an, nach welcher Zeit sich das vollständige charakteristische Lichtmuster wiederholt.

Ein Feuer mit einer Wiederkehr von beispielsweise 10 s durchläuft innerhalb dieser zehn Sekunden sein vollständiges Muster. Anschließend beginnt die gleiche Abfolge von vorn. Bei einem gruppierten Feuer gehören also sowohl die einzelnen Lichtphasen als auch die dazwischenliegenden Dunkelphasen zu diesem vollständigen Zeitraum.

Gerade bei Nacht ist deshalb eine der wichtigsten Aufgaben: Beobachten und Zeit erfassen. Ein einzelner Blitz erzählt dir oft noch wenig. Erst wenn du das Feuer über eine vollständige Wiederkehr oder sogar mehrere Wiederkehren beobachtest, wird sein Charakter eindeutig.



Was bedeutet die Gruppierung?

Viele Feuer zeigen nicht einfach nur einen einzelnen Blitz. Stattdessen erscheinen beispielsweise zwei, drei, vier oder neun Lichtimpulse als zusammengehörige Gruppe.

Die Anzahl wird in der Kennung angegeben. Beispielsweise bedeutet Fl(2) eine Gruppe von zwei Blitzen. Bei VQ(9) handelt es sich um eine Gruppe von neun sehr schnellen Funkellichtern.

Gerade die Gruppierung ist bei der Identifikation eines Feuers ausgesprochen wichtig. Wer nachts nur feststellt „das Feuer blinkt“, hat noch längst nicht alle verfügbaren Informationen ausgewertet.



Die wichtigsten Feuerkennungen im Simulator

Der NautiTools Leuchtfeuer-Simulator stellt mehrere typische Feuerarten dar.

F – Festfeuer

Ein Festfeuer leuchtet kontinuierlich. Es besitzt keine regelmäßig wiederkehrende Hell-Dunkel-Kennung wie die anderen hier dargestellten Feuerarten.

Im internationalen Sprachgebrauch wird es mit F – Fixed bezeichnet. Das ist optisch zunächst die einfachste Variante: Das Licht bleibt an.

Oc – unterbrochenes Feuer

Bei einem unterbrochenen Feuer ist die Lichtphase länger als die Dunkelphase. Das Feuer ist also überwiegend sichtbar und wird regelmäßig durch eine kürzere Dunkelphase unterbrochen.

International wird dafür Oc – Occulting verwendet. Für die Beobachtung ist genau diese Unterscheidung wichtig: Nicht ein kurzer Lichtblitz unterbricht die Dunkelheit, sondern eine kurze Dunkelphase unterbricht das ansonsten sichtbare Licht.

Iso – Gleichtaktfeuer

Beim Gleichtaktfeuer sind Licht- und Dunkelphase gleich lang. Die internationale Abkürzung lautet Iso – Isophase.

Du siehst also einen regelmäßigen Wechsel hell – dunkel – hell – dunkel mit etwa gleich langen Phasen.

LFl – Blinkfeuer

Beim Blinkfeuer ist die einzelne Lichtphase länger als bei einem normalen Blitzfeuer. International wird es als LFl – Long Flash bezeichnet.

Der Unterschied zwischen einem längeren Blink und einem kurzen Blitz lässt sich auf dem Papier erklären – wirklich anschaulich wird er aber erst, wenn man beide Kennungen zeitlich ablaufen sieht. Genau dafür eignet sich der Simulator besonders gut.

Fl – Blitzfeuer

Das klassische Blitzfeuer besitzt eine relativ kurze Lichtphase mit einer deutlich längeren Dunkelphase. Die internationale Abkürzung lautet Fl – Flashing.

Auch Blitzfeuer können gruppiert auftreten, beispielsweise Fl(2) für eine Gruppe aus zwei Blitzen.

Q – Funkelfeuer

Bei einem Funkelfeuer folgen die Lichtimpulse wesentlich schneller aufeinander. International lautet die Kennung Q – Quick.

Das optische Erscheinungsbild unterscheidet sich dadurch deutlich von einem normalen Blitzfeuer. Auch Funkelfeuer können gruppiert sein.

VQ – Schnellfunkelfeuer

Noch schneller arbeitet das Schnellfunkelfeuer. International wird dafür VQ – Very Quick verwendet.

Gerade zwischen Q und VQ zeigt sich der Vorteil einer Simulation besonders deutlich. Die bloßen Begriffe „Funkelfeuer“ und „Schnellfunkelfeuer“ lassen sich lernen. Aber erst wenn du die unterschiedlichen Rhythmen tatsächlich siehst, entwickelt sich ein Gefühl dafür, wie sich beide Feuer nachts voneinander unterscheiden.



Beispiele für vollständige Feuerkennungen

Eine Feuerkennung besteht häufig aus mehreren Informationen. Ein Beispiel ist:

Fl(2) W 5s

Das lässt sich zerlegen in:

Ein anderes Beispiel ist:

VQ(9) W 10s

Das bedeutet:

Genau diese Kombination zeigt dir NautiTools nicht nur als Zeichenfolge. Du kannst sie sehen.



International und national – zwei Schreibweisen für dasselbe Feuer

Der Simulator zeigt dir die Kennung sowohl in einer internationalen als auch in einer deutschen beziehungsweise nationalen Schreibweise an. Das ist für die Ausbildung hilfreich, weil in älteren Unterlagen und teilweise auch in Lehrmaterialien noch deutsche Bezeichnungen auftauchen, während in moderner nautischer Dokumentation internationale Abkürzungen eine immer wichtigere Rolle spielen.

Im Simulator findest du beispielsweise Gegenüberstellungen wie:

Für die praktische Navigation ist besonders wichtig, dass du nicht ausschließlich eine Abkürzung auswendig kennst. Du solltest verstehen, welches sichtbare Lichtmuster dahintersteht.



📖 Vom Eintrag in der Seekarte zum Feuer an der Kimm

Beim Lernen beginnt man meistens mit der schriftlichen Information. Du liest eine Kennung und versuchst daraus abzuleiten, wie das Feuer aussehen müsste.

Der Simulator unterstützt genau diesen Lernweg:

  1. Kennung auswählen.
  2. Farbe einstellen.
  3. Gruppierung festlegen.
  4. Wiederkehr eingeben.
  5. Feuer beobachten.

Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen der abstrakten Kennung und dem tatsächlichen zeitlichen Erscheinungsbild. Das ist die erste Hälfte des Lernprozesses.



🔄 Die schwierigere Richtung: vom Feuer zurück zur Kennung

Auf See funktioniert die Sache normalerweise umgekehrt. Du siehst eben nicht Fl(2) W 5s am Himmel stehen, sondern zunächst zwei Lichtblitze, dann Dunkelheit und anschließend wieder zwei Lichtblitze.

Jetzt musst du selbst herausfinden, welche Farbe das Feuer hat, ob es sich um Fl, LFl, Q oder VQ handelt, ob es gruppiert ist, wie viele Lichtimpulse zu dieser Gruppe gehören und wie lang die Wiederkehr ist. Erst anschließend kannst du diese Beobachtung mit einer bekannten Feuerkennung vergleichen.

Das ist der eigentliche Grund für den zweiten Modus des NautiTools Simulators.



🎯 Warum der „Quiz“-Modus eigentlich Erkennungstraining ist

Im Programm heißt der zweite Reiter Quiz. Technisch beschreibt das die Bedienung durchaus gut: Du bekommst ein zufälliges Feuer und versuchst, die richtige Lösung zu finden.

Navigatorisch steckt aber wesentlich mehr dahinter. Es ist ein Erkennungstraining für Nachtfahrten. Du bekommst zunächst keine Kennung präsentiert, sondern nur das sichtbare Feuer. Deine Aufgabe lautet: Beobachten – zählen – Zeit abschätzen – identifizieren.

Damit trainierst du genau die Reihenfolge, die du auch an Bord benötigst.



So beobachtest du ein unbekanntes Feuer

Wenn du nachts ein unbekanntes Feuer identifizieren möchtest, solltest du nicht versuchen, aus einem einzigen kurzen Eindruck sofort eine Lösung abzuleiten. Beobachte das Feuer über mehrere Zyklen.

1. Farbe erkennen

Ist das Licht:

2. Feuerart beobachten

Ist das Licht überwiegend an? Ist es überwiegend dunkel und zeigt kurze Blitze? Sind Hell- und Dunkelphase ungefähr gleich lang? Funkelt es schnell?

3. Gruppe zählen

Treten die Lichtimpulse einzeln auf oder als Gruppe? Wenn sie als Gruppe auftreten, musst du feststellen, wie viele Impulse zusammengehören.

4. Wiederkehr bestimmen

Wie lange dauert es vom Beginn eines Musters bis zum Beginn des nächsten identischen Musters?

Erst wenn diese Informationen zusammenkommen, erhältst du eine belastbare Kennung.



Warum ein Feuer manchmal länger beobachtet werden muss

Gerade bei gruppierten oder längeren Kennungen reicht eine sehr kurze Beobachtung nicht aus. Wenn du beispielsweise mitten in eine laufende Gruppe hineinschaust, weißt du zunächst gar nicht, ob der gerade gesehene Blitz der erste, zweite oder letzte einer Gruppe war.

Deshalb solltest du ein unbekanntes Feuer möglichst über mehrere vollständige Wiederkehren verfolgen. Erst dann wird das Muster eindeutig. Der Simulator eignet sich sehr gut, um genau dafür ein Gefühl zu entwickeln.



🌊 Ein Lichtpunkt allein verrät noch nicht deinen Standort

Ein Leuchtfeuer zu erkennen bedeutet nicht automatisch, dass du bereits weißt, welches konkrete Seezeichen oder Bauwerk du vor dir hast. In einem Revier können mehrere Feuer mit ähnlicher Farbe vorkommen.

Deshalb wird die beobachtete Kennung mit weiteren Informationen kombiniert:

Das Ziel lautet nicht: „Ich habe ein weißes Blitzfeuer gefunden.“ Sondern: „Dieses beobachtete Feuer passt zu genau diesem in meiner Seekarte eingetragenen Feuer.“

Erst dann wird die Beobachtung navigatorisch wirklich wertvoll.



Feuer erkennen ist Mustererkennung

Je häufiger du verschiedene Feuer tatsächlich ablaufen siehst, desto stärker entwickelt sich eine visuelle Vorstellung davon. Irgendwann liest du nicht mehr nur Q, sondern hast sofort ein bestimmtes Lichtmuster im Kopf. Du liest Iso und kannst dir den gleichmäßigen Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit vorstellen. Oder du beobachtest nachts ein Feuer und denkst nach einigen Wiederholungen: Das sieht nach VQ aus.

Genau dieses visuelle Gedächtnis lässt sich mit einem statischen Lehrbuch nur begrenzt trainieren.



🎓 Leuchtfeuer in der nautischen Ausbildung

Feuerkennungen gehören zur nautischen Ausbildung und begegnen dir je nach Ausbildungsstufe in unterschiedlichen Zusammenhängen. Dabei geht es nicht nur darum, Abkürzungen wiedergeben zu können. Für die praktische Navigation ist entscheidend, aus einer Karteninformation eine Vorstellung des realen Feuers entwickeln zu können – und umgekehrt ein beobachtetes Lichtsignal richtig zu interpretieren.

Der NautiTools Leuchtfeuer-Simulator eignet sich deshalb besonders für:



💡 Lernen durch Verändern

Im Simulator kannst du sehr schnell unterschiedliche Varianten miteinander vergleichen. Stelle beispielsweise zunächst Fl W 5s ein und vergleiche es anschließend mit LFl W 5s. Danach kannst du Q W und VQ W gegenüberstellen oder Fl W 5s mit Fl(2) W 5s vergleichen.

Du veränderst jeweils nur einen Parameter und kannst unmittelbar beobachten, welchen Unterschied er im sichtbaren Feuer erzeugt. Gerade dadurch werden die verschiedenen Bestandteile einer Kennung wesentlich verständlicher.



Ein hervorragendes Ratespiel für eine Nachtwache

Auch wenn der Erkennungsmodus einen ernsten navigatorischen Hintergrund besitzt, kann man daraus problemlos ein kleines Bordspiel machen. Eine Person startet ein unbekanntes Feuer, die anderen müssen Farbe, Kennung, Gruppe und Wiederkehr bestimmen. Wer zuerst die vollständige Kennung erkennt, bekommt den Punkt.

Das funktioniert nicht nur im Unterricht, sondern kann gerade bei längeren Nachtfahrten eine ausgesprochen sinnvolle Beschäftigung sein. Denn anders als bei vielen Ratespielen trainierst du dabei eine Fähigkeit, die du wenige Minuten später draußen an der Kimm tatsächlich benötigen könntest.



📱 Leuchtfeuer auf PC, Tablet und Smartphone trainieren

Der NautiTools Leuchtfeuer-Simulator ist vollständig webbasiert. Du benötigst keine klassische Desktop-Anwendung und musst keine zusätzliche Navigationssoftware installieren.

Je nach Bildschirmgröße kannst du das Werkzeug verwenden auf:

Dadurch kannst du Feuerkennungen zu Hause am großen Bildschirm lernen und später genauso auf einem mobilen Gerät wiederholen.



🔎 Wofür kannst du den NautiTools Leuchtfeuer-Simulator verwenden?

Der Simulator eignet sich unter anderem für:

Dabei gilt auch hier:

NautiTools soll die Navigation nicht ersetzen. Es soll sie sichtbar und verständlich machen.



❓ Häufige Fragen (FAQ) zu Leuchtfeuern und Feuerkennungen

Leuchtfeuer: Was kann ich mit dem NautiTools Leuchtfeuer-Simulator machen?
Du kannst Farbe, Feuerkennung, Gruppierung und Wiederkehr eines Leuchtfeuers einstellen und anschließend beobachten, wie dieses Feuer nachts tatsächlich erscheinen würde.

Im umgekehrten Erkennungsmodus wird dir zunächst nur ein Feuer gezeigt und du versuchst, die dazugehörige Kennung zu bestimmen.
Kennung: Was gehört zu einer Feuerkennung?
Zur Charakteristik eines Feuers gehören insbesondere die Feuerart, die Farbe, gegebenenfalls eine Gruppierung und die Wiederkehr.

Erst die Kombination dieser Merkmale ermöglicht eine genauere Identifikation.
Wiederkehr: Was bedeutet die Wiederkehr eines Leuchtfeuers?
Die Wiederkehr bezeichnet den Zeitraum, nach dem sich das vollständige Lichtmuster eines Feuers wiederholt.

Um eine Kennung sicher zu erkennen, ist es deshalb sinnvoll, ein Feuer über mindestens eine vollständige und möglichst mehrere Wiederkehren zu beobachten.
Gruppierung: Was bedeutet Fl(2)?
Fl steht international für Flashing beziehungsweise Blitzfeuer. Die Zahl in Klammern gibt die Gruppierung an.

Fl(2) bezeichnet somit eine Gruppe aus zwei Blitzen innerhalb der jeweiligen Kennung.
Fl und LFl: Was ist der Unterschied zwischen Fl und LFl?
Fl bezeichnet ein Blitzfeuer mit einer kurzen Lichtphase. LFl bedeutet Long Flash und besitzt eine deutlich längere Lichtphase.

Im Simulator kannst du beide Feuer unmittelbar nacheinander einstellen und den zeitlichen Unterschied beobachten.
Q und VQ: Was ist der Unterschied zwischen Funkelfeuer und Schnellfunkelfeuer?
Q steht für Quick und bezeichnet ein Funkelfeuer mit schnell aufeinanderfolgenden Lichtimpulsen. VQ steht für Very Quick und zeigt eine noch schnellere Folge von Lichtimpulsen.

Gerade dieser Unterschied lässt sich mit einer bewegten Simulation wesentlich leichter verstehen als nur anhand einer schriftlichen Beschreibung.
Oc: Was ist ein unterbrochenes Feuer?
Bei einem unterbrochenen Feuer ist das Licht überwiegend sichtbar und wird regelmäßig durch eine kürzere Dunkelphase unterbrochen.

Die internationale Abkürzung lautet Oc für Occulting.
Iso: Was ist ein Gleichtaktfeuer?
Beim Gleichtaktfeuer sind Licht- und Dunkelphase etwa gleich lang.

Die internationale Bezeichnung lautet Iso für Isophase.
Farbe: Reicht die Farbe aus, um ein Feuer zu identifizieren?
Normalerweise nicht. Die Farbe ist nur ein Merkmal der Feuercharakteristik.

Für die Identifikation müssen zusätzlich Kennung, Gruppierung, Wiederkehr und der navigatorische Zusammenhang berücksichtigt werden.
Nachtfahrt: Wie erkenne ich nachts ein unbekanntes Feuer?
Beobachte zunächst die Farbe und anschließend den zeitlichen Rhythmus. Achte darauf, ob das Feuer einzeln oder gruppiert erscheint und wie viele Lichtimpulse zu einer Gruppe gehören.

Anschließend bestimmst du möglichst die Wiederkehr und vergleichst die beobachtete Charakteristik mit den für dein Revier bekannten Feuerkennungen.
Quiz: Ist der Quiz-Modus nur ein Spiel?
Nein. Der Modus bildet die praktische Situation einer Nachtfahrt nach: Du siehst zunächst ein Feuer und musst aus seinem sichtbaren Rhythmus die Kennung ableiten.

Gleichzeitig eignet sich diese Form des Trainings natürlich sehr gut als gemeinsames Ratespiel im Unterricht oder an Bord.
Ausbildung: Für welche nautischen Scheine eignet sich der Simulator?
Feuerkennungen und die Interpretation nautischer Lichter sind besonders für die Ausbildung und Wiederholung im Bereich SBF See, SKS und SSS interessant und bleiben darüber hinaus praktisches nautisches Wissen für Nachtfahrten.

Der Simulator eignet sich sowohl zur Prüfungsvorbereitung als auch zur praktischen Wiederholung.
Seekarte: Ersetzt der Simulator die Seekarte?
Nein. Der Simulator ist ein Lern- und Trainingswerkzeug.

Für die tatsächliche Navigation muss ein beobachtetes Feuer immer im Zusammenhang mit der eigenen Position, dem Revier und den dafür maßgeblichen aktuellen nautischen Unterlagen beurteilt werden.
Mobil: Funktioniert der Leuchtfeuer-Simulator auf Tablet und Smartphone?
Ja. NautiTools ist webbasiert und kann über einen geeigneten Browser auf PC, Notebook, Tablet und Smartphone verwendet werden.

Eine klassische Desktop-Installation ist nicht erforderlich.
NauticTools: Ist NautiTools dasselbe wie NauticTools?
Nein. NautiTools von sportbootschule.TV ist eine eigene browserbasierte Sammlung nautischer Rechner, Simulatoren und Lernwerkzeuge.

Der ähnlich geschriebene Name NauticTools bezeichnet ein anderes Produkt. Beim NautiTools Leuchtfeuer-Simulator liegt der Schwerpunkt auf der interaktiven Darstellung und Erkennung von Feuerkennungen direkt im Browser.

Zuletzt aktualisiert am: 21.08.2026